Themen

  • Gesundheitspolitik
    Als Hausärztin steht für mich das Thema Gesundheitspolitik mit all seinen Facetten im Mittelpunkt. Dazu gehören zum Beispiel die Zukunft der Münchener Kliniken, die Gesundheitsförderung an Schulen und Kindergärten, die Versorgung in unseren Altenheimen, die Lärmbelastung in Sozialwohnungen, die Teilhabe von Menschen mit Behinderung oder Migrationshintergrund und vieles mehr. Ich will, dass wir in unserer Stadt die bestmögliche Gesundheitsversorgung für alle Menschen bereitstellen. Dass Armut nicht mehr gleichzeitig mehr Krankheit bedeutet, dass wir uns als Gesellschaft solidarisieren mit denen, die unsere Hilfe brauchen.
  • Familien- und Sozialpolitik
    Als Mutter von zwei Kindern (7 und 4 Jahre alt) ist die Familien- und Sozialpolitik für mich ebenfalls ein wichtiges Thema. Wie gehen wir mit unseren Erzieherinnen und Erziehern, den Lehrerinnen und Lehrern um? Wie schaffen wir Wohnraum für Familien, wo können Kinder gefahrlos draußen toben, wie schützen wir radfahrende Kinder vor Unfällen? Wie sichern wir die Gesundheitsfürsorge von Kindern in Bezug auf Ernährung, Bewegung und Prävention? Ich will, dass Kinder aus armen Familien in unserer Stadt die gleichen Chancen haben wie Kinder aus reichen Familien. Ich will, dass der Geldbeutel der Eltern für die Zukunft der Kinder keine Rolle spielt. Und ich will, dass München allerspätestens bis 2035 eine klimaneutrale Stadt wird – damit meine Kinder selbst auch noch in Gesundheit und Frieden eigene Kinder großziehen können.
    Als gebürtige Münchnerin liebe ich unsere Stadt und wünsche mir, dass sie ihren Charme als „nördlichste Stadt Italiens“ behält und kultiviert. Dazu gehört auch, die Quartiersentwicklung voranzutreiben, auf gute Infrastruktur auch in Neubaugebieten zu achten, Gentrifizierung zu beschränken und allen Einkommensgruppen eine Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen.
  • Feminismus und Queerpolitik
    Als Frau und Mutter von zwei Töchtern ist für mich die Gendergerechtigkeit ein großes Thema. Als ich für meine damals 2-jährige große Tochter im Herbst keine einzige Hose fand, die warm und bequem ist, ihr erlaubt zu klettern und zu toben und trotzdem keine „Jungshose“ ist, wurde ich ziemlich wütend. Das Problem wird nicht kleiner, wenn die Kinder größer werden. Mädchen müssen schön, schlank und ruhig sein, Jungs dürfen nicht mit Puppen spielen, keine Angst haben und nicht weinen. Wer jetzt meint, dass das „doch alles gar nicht mehr stimmt“, sei versichert, dass ich das alles persönlich mit meinen Töchtern und ihren Freundinnen und Freunden erlebt habe.
    Ich bin der Generation meiner Mutter, in der schon viele Frauen (und manche Männer) Vorkämpfer für den Feminismus waren, unendlich dankbar, sie haben viel erreicht. Aber wir sind noch lange nicht da, wo wir hin wollen. Erziehungs- und Pflegearbeit, Erwerbstätigkeit, Hausarbeit, ich will echte Gleichberechtigung. Ich will eine gendergerechte Gesundheitsversorgung. Ich will eine gendergerechte Justiz. Ich will, dass München eine Stadt mit einer Zero Tolerance Politik gegenüber Hatecrimes gegen LGTBQI* wird.